Varroabehandlung: zu heiß oder zu kalt? Varroawetter gibt Antwort

In so machen Imkerforen oder bei Gesprächen stellt man immer wieder fest, dass viele Imker den Varroa-Wetter-Dienst noch nicht kennen. Mittel und Arzneimittel zur Bekämpfung der Milben wirken im Kasten oft durch Verdunstung, welche stark von den Temperaturen gesteuert wird. Ist es zu kalt, wirken so manche Mittel nicht, da nicht genügend verdunstet. Dann kann es sein, dass im Herbst das Volk vor die Hunde geht, obwohl „behandelt“ wurde.
Bei zu hohen Temperaturen wird die Konzentration im Volk so stark, dass Bienen und Brut geschädigt werden können. Tote Bienen und Brut, sowie ein insgesamt geschwächtes Volk sind die Folgen. Auch bei Thymol-Produkten darf die Temperatur nicht zu hoch sein!

Der Dienst Varroa-Wetter zeigt mit einfachen Symbolen an, welche Behandlungsmethoden beim aktuellen Wetter geeignet sind.

>> Zum Varroawetter

Beispiel für die Empehlungen von Varroawetter

Zeichenerklärung:

  • grün = guter Behandlungserfolg
  • gelb = Temperatur oder Luftfeuchte nicht ideal
  • rot = Temperatur zu hoch
  • blau = Temperatur zu niedrig (im Beispiel nicht vorhanden, da schön warmer Juli 🙂

Die folgende Abbildung zeigt, dass die Temperaturen von 18. – 20. Juli 2014 zu hoch waren und seit dem 22. Juli eine ideale Temperatur für eine Langzeitbehandlung mit 60%iger Ameisensäure herrscht.

 

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