[:de]Frühlingstracht wie 2013… erst top, dann flop?[:]

[:de]2013 war die Natur nach dem langen Winter blütenmäßig explodiert, während die Bienenvölker noch nicht weit entwickelt waren. Trotzdem waren gegen Ende April die Honigräume voll. Nachdem die Natur dieses Jahr viel früher als letztes Jahr erwachte, konnten die Bienen der Entwicklung trotzdem besser mithalten, da sie schon sehr früh in die Brutentwicklung gingen. Ende April waren die Honigräume wieder voll, gedanklich war der leckere Frühlingshonig schon geschleudert. Doch dann kam – ähnlich wie 2013 – der verregnete Mai. In den zwei Wochen Schlechtwetter hatten starke Völker ca. 30-60% der Reserven wieder gefuttert. In den Bruträumen war alles leergeputzt, der Honigraum von unten her leergemacht. Völker, die sich nicht ganz so schnell entwickelt und damit auch kleinere Honigvorräte hatten, waren teilweise fast ohne Honig. Wer hier zu früh geschleudert und nicht gefüttert hat, der konnte das Volk vom Boden abfegen.

Es hat auch seine guten Seiten: Königinnen hatten bei dem schlechten Wetter weniger Eier gelegt oder sind teilweise komplett in die Brutpause gegangen. Dies dürfte sich positiv auf die Varroabelastung auswirken.[:]